Verbundestriche

Verbundestriche sind ein- oder mehrschichtige Estriche, die kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden sind. Eine einwandfreie Haftung wird mittels Haftemulsion bzw. Haftbrücke erreicht. Verbundestriche werden in Bereichen mit erhöhten Belastungen eingebaut.

Bei einem Verbundestrich muss auf die Eignung des Untergrundes besonders geachtet werden. Risse im Untergrund können sich in die Estrichplatte übertragen. Der Untergrund ist gegebenenfalls durch Fräsen bzw. Kugelstrahlen vorzubereiten.

Verbundestriche können nahezu fugenlos verlegt werden. Baudehnungsfugen müssen jedoch, wie auch bei anderen Estrichkonstruktionen, übernommen werden.

Als Verbundestrich eignen sich alle Estricharten. Die Estrichdicken liegen üblicherweise je nach Nutzungszweck, Estrich-Art und Korngröße des Zuschlages zwischen 30 mm und 50 mm. Der Verbundestrich wird nach verwendetem Bindemittel, der Festigkeits- und Härteklasse, der Estrichkonstruktion und der Dicke bezeichnet (z.B. Estrich DIN 18560 - ZE 20 - V 30)